Sonntag, 18. Mai 2014

Retroagentur - Retro-Hardware

Ich habe von 1997-1998 zwei Auslandspraktika bei Bildagenturen in England und Frankreich absolviert, die beide ausschließlich auf der Apple Macintosh-Plattform arbeiteten. Apple war damals nicht das Apple, wie wir es heute kennen (iPad, iPod etc.) sondern für Kreative ein wichtiger Zulieferer.

Der guten alten Zeiten willen habe ich mir auf ebay eine entsprechende Maschine ersteigert mit dem Ziel diesen zu restaurieren, zu tunen und ein Linux- Betriebssystem darauf laufen zu lassen. Kaufpreis dieses Macintosh G4 lag bei 2,50 Euro plus 10,90 € an Versandkosten. Dem Mac liegt keine Festplatte bei, diese wird aber noch separat erworben.

Power Mac G4 Quicksilver
Das stolze Gerät ist ein 733er Apple G4 Quicksilver, der ohne Festplatte kam.

Das Innenleben des G4 Quicksilver. Das Gerät wird an der Seite durch einen Hebel geöffnet.
Warum Linux als Betriebssystem und nicht ein altes Mac OS X (z.B. OS X 10.3 Panther, 10.4 Tiger etc.)?

Ich möchte das Thema Copyright auch bei Softwarelizenzen berücksichtigen und da die alten Applesysteme teilweise um die 60 Euro für eine gebrauchte Retailversion kosten, ist mir dies etwas zu viel. Weiterhin habe ich gelesen, dass alte OS X Versionen wohl nur 128 GB an Festplattenspeicher adressieren können. Ich beabsichtige hingegen die Linuxdistribution Debian 7 zu installieren. Diese liegt u.a. in einer PowerPC-Version vor und bietet die Wahl zwischen verschiedenen Desktops.

Spezielle Applehardware (z.B. Apple Airport) werde ich mir wahrscheinlich nicht kaufen. Durch meine Tätigkeiten in der Linuxszene hat sich bei mir einiges an Linux-kompatibler Hardware angesammelt und der Rechner bekommt erstmal eine neue IDE-Festplatte und USB-Tastatur und Maus.

Weiterhin wurde das Gerät heute an den Außenseiten und Oberflächen gründlich gereinigt. Bei einer Inspektion wurde festgestellt, dass 512 MB an Arbeitsspeicher verbaut sind.


Premiere

Hallo zusammen,

dies ist ein Blog über die Entwicklung einer imaginären Fotoagentur. Es werden insbesondere auch technische Themen (Server, Präsentation von Fotos im Web, Hardware etc.) angesprochen, die für Fotoagenturen interessant sein könnten.

Ich habe einige Zeit lang bei Fotoagenturen in Deutschland, England und Frankreich gearbeitet und vermisse die Agenturzeit.

Da in den letzten Jahren Serverhardware immer leistungsfähiger, Festplatten immer größer und schneller und die Serverpreise immer günstiger wurden, schwebte mir schon lange der Aufbau einer Art Retroagentur (klassische Bildagentur) vor.

Die Agentur wird niemals ein so großes Angebot wie die "Großen" haben und das ist auch nicht unbedingt das Ziel. Während fotolia, iStockphoto etc. stark an ihren Webauftritten und Aufbau des Bildbestandes arbeiten, möchte ich eher hausgebraute Lösungen präsentieren.

Und ja, ich verwende altertümliche Hardware - aber das war halt die Art, wie sie damals genutzt wurde.