Montag, 21. Dezember 2015

Buchempfehlungen vom BFF e.V.

Ich bin aktuell wieder in Malsfeld und kann mich wieder einmal meinem Bildagenturprojekt widmen.

Dieses Mal berichte ich über zwei Bücher, die der Bundesverband Freier Fotografen und Filmgestalter e.V. heraus gibt:

Das erste Buch heisst Basiswissen und deckt so ziemlich alle Grundüberlegungen ab, um sich als Fotograf selbständig zu machen. Hier habe ich die neueste Ausgabe vorliegen.

Ein anderes Buch heisst Verträge und beinhaltet Vertragsmaterial (Allgemeine Geschäftsbedingungen für Onlinebildagenturen, Praktikantenverträge aber auch Rechnungsvorlagen).

Meine Ausgabe von Verträge ist mit Datum 2001 definitiv nicht mehr ganz taufrisch und ich überlege, die aktualisierte Fassung zu kaufen, die mit 78 Euro leider nicht ganz billig ist. Vorteil ist hier jedoch, dass man einen Downloadcode bekommt, um die Verträge auch in digitaler Form verfügbar zu haben.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Gegen die Papierflut

Momentan habe ich mir als tägliches Ziel gesetzt, von einer umfangreichen Liste von 15 Seiten mit Medienredaktionen, täglich eine Seite in meine Datenbank zu importieren. Dies geschieht über .csv-Dateien, die ich in LibreOffice Calc erstelle und dann über die CSV-Schnittstelle in die Kundendatenbank einlese.

Leider funktioniert mein Multifunktionsgerät nicht mehr und OCR ist demzufolge auch nicht drin. Ob ich nochmal was von Hewlett Packard kaufe, ich weiss es nicht. Das mit den freien Treibern ist zwar schön und gut aber ich habe den Eindruck, dass man selbst keine Reparaturen durchführen kann. Dafür sind die Dinger zu sehr verbaut.

Nachtrag: Das Multifunktionsgerät funktioniert doch wieder. Das Stromkabel hat sich etwas gelöst und wurde wieder festgemacht. Ich nehme also alles zurück und behaupte das Gegenteil.

Das tägliche Ziel, eine A4 Seite an Adressmaterial einzugeben wurde ebenfalls erreicht. Vielleicht probiere ich es ja mal mit OCR aber die Auto-Vervollständigen-Funktion von LibreOffice Calc leistet ja auch gute Dienste.

Sonntag, 29. November 2015

Inside my Mini-Agency

Das Motto dieses Blogs ist ja Attic Photo Agency und ich wollte mit euch einige Bilder teilen, damit ihr wisst, wie es in meiner "Miniagentur unterm Dach" aussieht.


Dies ist mein Arbeitsplatz. Den Computer (schwarzer Kasten, rechts vom Monitur) habe ich gestern aufgebaut. Meinen alten Computer dem ich in Anlehnung an einen Song von den Beastie Boys den Hostname Sabotage gegeben habe, wurde vom Netz genommen. Der neue Computer basiert auf einem Intel Atom Mainbaord, welches sich durch einen geringeren Stromverbrauch auszeichnet. Green IT ist also ein Thema bei mir.

Auf der linken Seite könnt ihr meinen Scanner, einen Epson Perfection 2400 Photo sehen. Diesen habe ich gebraucht auf Ebay ersteigert (ungefähr 30 Euro inkl. Versand). Er wird von meinem Linuxbetriebssystem unter SANE einwandfrei unterstützt. Auch die Durchlichteinheit funktioniert.

Die weisse Box auf dem Fenstersims ist mein Router, der eine kleine Besonderheit aufweist womit wir auch schon zum nächsten Thema kommen:


Diese Antenne verbindet mich von Malsfeld-Dagobertshausen mit der Außenwelt und ist Breitbandinternet über Richtfunk. Angeboten wird dies von einem lokalen Anbieter namens ITfM GmbH, der das Produkt Bürgernetz nennt. Malsfeld-Dagobertshausen hat aber mittlerweile auch VDSL bekommen aber ich bin noch in meinem Vertrag mit dem Bürgernetz, die ihre Preise nach dem Eintritt der Telekom sehr stark gesenkt haben. Da ich nicht so häufig in Malsfeld-Dagobertshausen bin, läuft hier erstmal nur DSL 3000. Technisch sind über das Bürgernetz aber auch DSL 10000 möglich. Flatrate ohne Volumenbeschränkung, Telefonie geht über das Handy. Kostenpunkt für diesen Anschluss 15,95 Euro/Monat. 


So, ganz wichtig: Musikalische Untermalung per UKW-Radio. Dieses Radio habe ich mir während meiner Bildagenturzeit in London von 2003-2004 gekauft. Das Kasettenlaufwerk funktioniert leider nicht mehr und wirft regelmäßig Bandsalat aus. Das CD-Laufwerk ist aber noch vollkommen intakt.

Zurück zu Bildagenturthemen: Hier befindet sich eine Sammlung von Büchern, Verzeichnissen, Branchenmagazinen, Software etc. die sich über die Jahre angesammelt hat. Experten werden auf der linken Seite das Buch Sell and Resell your Photos von Ron Engh ausmachen. Ron Engh hat mich sehr zu diesem Bildagenturprojekt inspiriert. 

Für alle die ihn nicht kennen bzw. nicht kannten: Er war eine echte Autorität auf dem Stockbildmarkt und hat von einer Farm in Wisconsin seine Geschäfte gemacht. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel geschrieben, munter in Foren mitdiskutiert und ich schätze ihn noch sehr. Leider ist er vor ein paar Jahren verstorben aber sein Vermächtnis wird zumindest mir immer in Erinnerung bleiben.

Die bunten Bände auf der linken Seite unten sind übrigens alte BVPA/MFM-Honorarlisten. Jetzt ist man ja dazu übergegangen, die Publikationen in Form eines Magazins namens PICTA herauszugeben.

Auf der rechten Seite findet ihr Bildkataloge und Clipart-CDs aus der guten, alten Zeit.


Kommen wir nun zum Herzstück einer jeden Agentur: dem Archiv aus dem dann die sogennanten pulls gemacht werden. In Brome, wo ich mich am häufigsten aufhalte, habe ich eine NAS mit meinen digitalen Bildern aber hier sind in dem unteren Fach mit dem Schlüssel Dias drin. In den Agenturen, wo ich gearbeitet habe, standen so Archivschränke, die a.) die doppelte Größe hatten und b.) wesentlich zahlreicher vertreten waren. Auf dem Container liegt eine Ablage. Dort sind so Sachen wie Briefpapier und Diahüllen (oben) vorhanden. Briefpapier stammt aus Sondernangeboten bzw. aus 1-Euroläden. Die Diahüllen habe ich über ebay gekauft.


Werfen wir zu guter Letzt einen Blick in den Container. Hier erwartet den Besucher ein splendid chaos aus Dias, Prints, CD-ROM-Werbegeschenke etc. Ich habe mich erstmal für Hängeregister entschieden und lege dort die Diahüllen ab. Es gibt aber auch Diahüllen, die einen Einschub für einen Hängeregistraturstab haben, der durch die obere Hälfe der Diahüllen gezogen wird.

Samstag, 28. November 2015

fotofringe in London / Visuell Magazin

Hallo zusammen,

die erste Arbeitserfahrung prägt sehr und bei mir ist es nicht anders. Ich habe nach dem schulischen Teil meiner Berufsausbildung ein Praktikum bei der Pressefotoagentur SunRgia in Paris gemacht.

Ich wurde dort auf das Branchenmagazin Visuell aufmerksam und studierte da interessiert die Anzeigensektion, wo verschiedene Agenturen ihre Firmen vorstellten. Mittlerweile hat sich durch das Internet einiges bei diesem Magazin getan: Die englische Ausgabe Visuell International wird schon seit einiger Zeit nicht mehr herausgegeben, die Chefredaktion hat gewechselt und das Heft wurde einige Zeit lang mit einem Zusatz namens Smart Photo Digest für Handyfotografie heraus gegeben.

Vor ein paar Tagen erreichte mich die neueste Ausgabe des Magazins die in einem edlen Hochglanzcover präsentiert wird. An den Umfang der guten alten Zeit kann das Magazin leider nicht mehr anknüpfen und die Anzeigensektion ist leider auch weg. Dafür kann man aber auf der Webseite des Verlages der Presse Informations AG (PIAG) sein Angebot präsentieren. Die Artikel über Fotorecht sind aber sehr lesenswert und wer dort auf dem Laufenden sein möchte, bekommt mit der Visuell wertvolle Informationen über dieses Thema.

Eine andere Informationsquelle, die ich regelmäßig nutze, um im Fotogeschäft informiert zu sein, ist photoarchivenews.com von Will Carleton. Er organisiert jedes Jahr auch eine Fotomesse namens fotofringe in London.

Da die deutsche PICTA ja nur noch für professionelle Bildkäufer offen steht und ich leider nicht das Bildbudget großer Verlage habe, habe ich Will angeschrieben und er meinte, es ist für ihn in Ordnung, mich auf die Gästeliste zu setzen.

Fotofringe findet am 20.April 2016 in London statt. Die britische Bildagenturszene ist übrigens sehr spannend und es gibt noch einige der Mom and Pop Agencies, also kleine Archive und sehr interessante Spezialisten. Wenn ich Marketing-Euros für Messebesuche im Bildbereich investiere, dann wahrscheinlich für dieses Event.

Ansonsten lese ich gerade ein ziemlich altes Buch namens "The Writer's and Photographer's Guide to Global Markets" von Michael Sedge. Es beschreibt die Vermarktung von Fotos und Stories und den entsprechenden Lizenzen weltweit.

Dienstag, 24. November 2015

STAMM CD unter Linux / Import von Adresslisten

Hallo zusammen,

ich besuche des öfteren das Forum stockfotoforum.de und bin dadurch motiviert worden, vielleicht doch noch ein paar Zeilen zu meinem Bildagenturgeschäft zu schreiben:

Während der Sommerferien habe ich die STAMM-CD aus dem vorherigen Blogpost mal unter Linux "Slackware 14.1" ausprobiert, welche immer noch auf meinem Laptop läuft. Die Software ist in JAVA geschrieben und lief leider noch nicht auf Anhieb aber ich bleibe dran.

Mittlerweile ist meine Adressdatenbank auf etwa 2200 Firmen gewachsen und ich werde nächste Woche nach Nordhessen fahren und habe mir dabei vorgenommen, eine Kundenliste von Picturemaxx in mein System einzugeben und auch meine Kontakte aus meinem Yahoo!-Adressbuch durchzugehen. Import über die CSV-Schnittstelle funktioniert bei SQL Ledger einwandfrei, jedoch muss man einige Regelungen beim Import beachten und die einzelnen Spalten mit dem Feldnamen der Postgrestabellen in die erste Zeile eintragen. So kann man sich einiges an Tipparbeit ersparen.

Ansonsten werde ich auch mal ein etwas älteres Buch namens "Verträge" vom Bundesverband Freier Fotodesigner nach entsprechenden AGBs durchforsten und vielleicht noch das eine oder andere Dia scannen. Meine englische Partneragentur LMKMedia hat mittlerweile einige Scans bekommen und ich warte noch auf meine Fotografennummer.

Auf der Shoppingliste stehen ein A4-Dialeuchttisch mit Lupe. Bei ebay-Kleinanzeigen habe ich einen solchen für 10 Euro mit Lupe gefunden, jedoch wollte der Verkäufer erst doch noch sein Archiv durchgehen und scannen bevor er verkauft.


Freitag, 26. Juni 2015

Medien-CD für den deutschsprachigen Raum gekauft

Strategisch, konzeptionell und die ganze Wertschöpfungskette rauf und runter geht auch meine nächste Investition im Bereich Medien: Ich habe auf ebay eine STAMM-Medien-CD mit Adressmaterial ersteigert und hoffe dabei auf eine CSV-Exportfunktion damit die Datensätze in mein SQL Ledger-System importiert werden können.

Der "STAMM" ist ein umfangreiches Nachschlagewerk, welches zahlreiche Adressen von Medienhäusern in Deutschland umfasst. Es ist aber nicht der einzige Anbieter am Markt: Zimpel bzw. news aktuell bieten ebenfalls aufbereitetes Adressmaterial.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Photographer's Market 2015 gekauft

Nachdem es eine Weile still um diesen Blog wurde, habe ich einige kleine Verstärkungen im Bereich der Stockfotografie getroffen. Getreu des Marketing-Mottos, ein Unternehmen vom Markt aus zu führen, habe ich mir ein Buch gekauft, welches den amerikanischen Markt beleuchtet. 2015 Photographer's Market

Demnächst wird die Kundendatenbank mit Adressen aus dem Buch gefüllt.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Ehrung von Mandrake Linux


Gute Nachrichten! Eine neue Version von OpenMandriva ist in ein paar Tagen bereit, dass Licht der Welt zu sehen: 2014.2 macht sich bald auf den Weg zu euch. Haltet Ausschau nach Details, Features und Torrents.
OpenMandrivas Geschichte ist sehr bekannt. Sie wurde Ende 2012 mit Hilfe der Gemeinschaft sowie Mandriva SA gegründet um weiterhin an der Distribution zu arbeiten nachdem Mandriva SA dies nicht weiter tun konnt.
Wir danken Mandriva SA für ihre Unterstützung und wünschen den übrig gebliebenen Mandriva-Angestellten alles Gute für die Zukunft.
Die OpenMandriva Association wurde geschaffen um die Distribution, die vorher als Mandriva (bzw. Mandrake) zurück zu ihren Wurzeln zu führen indem sie die Bedürfnisse der Leute berücksichtigt und nahe den Benutzern und Entwicklern steht. Seitdem waren wir unabhängig (obwohl wir gerne Firmeneinsatz begrüßen). Wir freuen uns zu sagen, dass wir dies fortführen und wir eine neue Veröffentlichung von OpenMandriva Lx 3 (2015) in naher Zukunft bringen werden welche neue Merkmale und Aktualisierungen von Kernkomponenten bietet.
Mandrake war die erste Distribution, die ein freies Betriebssystem bereit stellte, welches von jedem der eine Tastatur und Maus bedienen kann, installiert und konfiguriert werden kann. Als viele von uns das erste Mal die Linuxwelt betraten, gab es zwei Arten von Distributionen: Jene die Kopfzerbrechen beim Einlegen der CD bereiteten und dann gab es Mandrake. Die Vision des Gründer Gaël Duval erschuf ein Betriebssystem welches ohne Zweifel vielen, vielen Leuten moderne Technologie bereit stellte und somit zur Stärke der freien Softwaregemeinschaft beitrug.
Wir tun und werden werden immer unser bestes tun um diese Krone zu tragen – für euch.
Immer für euch da,


OpenMandriva
P.S. Kommentare vom Mandrakegründer
http://www.indidea.org/gael/blog/?p=546