Sonntag, 29. November 2015

Inside my Mini-Agency

Das Motto dieses Blogs ist ja Attic Photo Agency und ich wollte mit euch einige Bilder teilen, damit ihr wisst, wie es in meiner "Miniagentur unterm Dach" aussieht.


Dies ist mein Arbeitsplatz. Den Computer (schwarzer Kasten, rechts vom Monitur) habe ich gestern aufgebaut. Meinen alten Computer dem ich in Anlehnung an einen Song von den Beastie Boys den Hostname Sabotage gegeben habe, wurde vom Netz genommen. Der neue Computer basiert auf einem Intel Atom Mainbaord, welches sich durch einen geringeren Stromverbrauch auszeichnet. Green IT ist also ein Thema bei mir.

Auf der linken Seite könnt ihr meinen Scanner, einen Epson Perfection 2400 Photo sehen. Diesen habe ich gebraucht auf Ebay ersteigert (ungefähr 30 Euro inkl. Versand). Er wird von meinem Linuxbetriebssystem unter SANE einwandfrei unterstützt. Auch die Durchlichteinheit funktioniert.

Die weisse Box auf dem Fenstersims ist mein Router, der eine kleine Besonderheit aufweist womit wir auch schon zum nächsten Thema kommen:


Diese Antenne verbindet mich von Malsfeld-Dagobertshausen mit der Außenwelt und ist Breitbandinternet über Richtfunk. Angeboten wird dies von einem lokalen Anbieter namens ITfM GmbH, der das Produkt Bürgernetz nennt. Malsfeld-Dagobertshausen hat aber mittlerweile auch VDSL bekommen aber ich bin noch in meinem Vertrag mit dem Bürgernetz, die ihre Preise nach dem Eintritt der Telekom sehr stark gesenkt haben. Da ich nicht so häufig in Malsfeld-Dagobertshausen bin, läuft hier erstmal nur DSL 3000. Technisch sind über das Bürgernetz aber auch DSL 10000 möglich. Flatrate ohne Volumenbeschränkung, Telefonie geht über das Handy. Kostenpunkt für diesen Anschluss 15,95 Euro/Monat. 


So, ganz wichtig: Musikalische Untermalung per UKW-Radio. Dieses Radio habe ich mir während meiner Bildagenturzeit in London von 2003-2004 gekauft. Das Kasettenlaufwerk funktioniert leider nicht mehr und wirft regelmäßig Bandsalat aus. Das CD-Laufwerk ist aber noch vollkommen intakt.

Zurück zu Bildagenturthemen: Hier befindet sich eine Sammlung von Büchern, Verzeichnissen, Branchenmagazinen, Software etc. die sich über die Jahre angesammelt hat. Experten werden auf der linken Seite das Buch Sell and Resell your Photos von Ron Engh ausmachen. Ron Engh hat mich sehr zu diesem Bildagenturprojekt inspiriert. 

Für alle die ihn nicht kennen bzw. nicht kannten: Er war eine echte Autorität auf dem Stockbildmarkt und hat von einer Farm in Wisconsin seine Geschäfte gemacht. Er hat zahlreiche Bücher und Artikel geschrieben, munter in Foren mitdiskutiert und ich schätze ihn noch sehr. Leider ist er vor ein paar Jahren verstorben aber sein Vermächtnis wird zumindest mir immer in Erinnerung bleiben.

Die bunten Bände auf der linken Seite unten sind übrigens alte BVPA/MFM-Honorarlisten. Jetzt ist man ja dazu übergegangen, die Publikationen in Form eines Magazins namens PICTA herauszugeben.

Auf der rechten Seite findet ihr Bildkataloge und Clipart-CDs aus der guten, alten Zeit.


Kommen wir nun zum Herzstück einer jeden Agentur: dem Archiv aus dem dann die sogennanten pulls gemacht werden. In Brome, wo ich mich am häufigsten aufhalte, habe ich eine NAS mit meinen digitalen Bildern aber hier sind in dem unteren Fach mit dem Schlüssel Dias drin. In den Agenturen, wo ich gearbeitet habe, standen so Archivschränke, die a.) die doppelte Größe hatten und b.) wesentlich zahlreicher vertreten waren. Auf dem Container liegt eine Ablage. Dort sind so Sachen wie Briefpapier und Diahüllen (oben) vorhanden. Briefpapier stammt aus Sondernangeboten bzw. aus 1-Euroläden. Die Diahüllen habe ich über ebay gekauft.


Werfen wir zu guter Letzt einen Blick in den Container. Hier erwartet den Besucher ein splendid chaos aus Dias, Prints, CD-ROM-Werbegeschenke etc. Ich habe mich erstmal für Hängeregister entschieden und lege dort die Diahüllen ab. Es gibt aber auch Diahüllen, die einen Einschub für einen Hängeregistraturstab haben, der durch die obere Hälfe der Diahüllen gezogen wird.

Samstag, 28. November 2015

fotofringe in London / Visuell Magazin

Hallo zusammen,

die erste Arbeitserfahrung prägt sehr und bei mir ist es nicht anders. Ich habe nach dem schulischen Teil meiner Berufsausbildung ein Praktikum bei der Pressefotoagentur SunRgia in Paris gemacht.

Ich wurde dort auf das Branchenmagazin Visuell aufmerksam und studierte da interessiert die Anzeigensektion, wo verschiedene Agenturen ihre Firmen vorstellten. Mittlerweile hat sich durch das Internet einiges bei diesem Magazin getan: Die englische Ausgabe Visuell International wird schon seit einiger Zeit nicht mehr herausgegeben, die Chefredaktion hat gewechselt und das Heft wurde einige Zeit lang mit einem Zusatz namens Smart Photo Digest für Handyfotografie heraus gegeben.

Vor ein paar Tagen erreichte mich die neueste Ausgabe des Magazins die in einem edlen Hochglanzcover präsentiert wird. An den Umfang der guten alten Zeit kann das Magazin leider nicht mehr anknüpfen und die Anzeigensektion ist leider auch weg. Dafür kann man aber auf der Webseite des Verlages der Presse Informations AG (PIAG) sein Angebot präsentieren. Die Artikel über Fotorecht sind aber sehr lesenswert und wer dort auf dem Laufenden sein möchte, bekommt mit der Visuell wertvolle Informationen über dieses Thema.

Eine andere Informationsquelle, die ich regelmäßig nutze, um im Fotogeschäft informiert zu sein, ist photoarchivenews.com von Will Carleton. Er organisiert jedes Jahr auch eine Fotomesse namens fotofringe in London.

Da die deutsche PICTA ja nur noch für professionelle Bildkäufer offen steht und ich leider nicht das Bildbudget großer Verlage habe, habe ich Will angeschrieben und er meinte, es ist für ihn in Ordnung, mich auf die Gästeliste zu setzen.

Fotofringe findet am 20.April 2016 in London statt. Die britische Bildagenturszene ist übrigens sehr spannend und es gibt noch einige der Mom and Pop Agencies, also kleine Archive und sehr interessante Spezialisten. Wenn ich Marketing-Euros für Messebesuche im Bildbereich investiere, dann wahrscheinlich für dieses Event.

Ansonsten lese ich gerade ein ziemlich altes Buch namens "The Writer's and Photographer's Guide to Global Markets" von Michael Sedge. Es beschreibt die Vermarktung von Fotos und Stories und den entsprechenden Lizenzen weltweit.

Dienstag, 24. November 2015

STAMM CD unter Linux / Import von Adresslisten

Hallo zusammen,

ich besuche des öfteren das Forum stockfotoforum.de und bin dadurch motiviert worden, vielleicht doch noch ein paar Zeilen zu meinem Bildagenturgeschäft zu schreiben:

Während der Sommerferien habe ich die STAMM-CD aus dem vorherigen Blogpost mal unter Linux "Slackware 14.1" ausprobiert, welche immer noch auf meinem Laptop läuft. Die Software ist in JAVA geschrieben und lief leider noch nicht auf Anhieb aber ich bleibe dran.

Mittlerweile ist meine Adressdatenbank auf etwa 2200 Firmen gewachsen und ich werde nächste Woche nach Nordhessen fahren und habe mir dabei vorgenommen, eine Kundenliste von Picturemaxx in mein System einzugeben und auch meine Kontakte aus meinem Yahoo!-Adressbuch durchzugehen. Import über die CSV-Schnittstelle funktioniert bei SQL Ledger einwandfrei, jedoch muss man einige Regelungen beim Import beachten und die einzelnen Spalten mit dem Feldnamen der Postgrestabellen in die erste Zeile eintragen. So kann man sich einiges an Tipparbeit ersparen.

Ansonsten werde ich auch mal ein etwas älteres Buch namens "Verträge" vom Bundesverband Freier Fotodesigner nach entsprechenden AGBs durchforsten und vielleicht noch das eine oder andere Dia scannen. Meine englische Partneragentur LMKMedia hat mittlerweile einige Scans bekommen und ich warte noch auf meine Fotografennummer.

Auf der Shoppingliste stehen ein A4-Dialeuchttisch mit Lupe. Bei ebay-Kleinanzeigen habe ich einen solchen für 10 Euro mit Lupe gefunden, jedoch wollte der Verkäufer erst doch noch sein Archiv durchgehen und scannen bevor er verkauft.